Schritt 3
Organisatorische Grundlagen Twin Transformation
Ziel
Eine Strategie ist nur so gut wie ihre Umsetzung. Der Schritt der Organisatorischen Grundlagen schafft die strukturellen Voraussetzungen für die Twin Transformation: klare Verantwortlichkeiten, tragfähige Governance-Strukturen und die notwendigen Ressourcen für einen reibungslosen Transformationsprozess.
Inhalte und Aktivitäten
Eine Twin-Governance-Struktur bildet das Fundament. Sie führt Entscheidungs- und Abstimmungsmechanismen ein, die digitale und nachhaltige Themen systematisch integrieren – statt beide Dimensionen isoliert zu behandeln.
Organisatorische Grundlagen beinhalten neue Rollen wie ESG-Manager oder einen Nachhaltigkeitsrat. Diese werden im bestehenden Gremiensystem verankert. Die Definition klarer Verantwortlichkeiten erfolgt durch RACI-Modelle, die Transparenz über die Aufgabenverteilung schaffen und Kompetenzlücken vermeiden.
Eine strukturierte Projektorganisation stellt sicher, dass personelle, finanzielle und technische Ressourcen für kritische Bereiche verfügbar sind. Nachhaltigkeit wird systematisch in Führungs-, Controlling- und Reporting-Strukturen integriert.
Herausforderungen und Lösungsansätze
Komplexität der Integration Die Verzahnung verschiedener Organisationsbereiche ist anspruchsvoll. Eine systematische Twin-Governance-Struktur mit klaren Zuständigkeiten reduziert diese Komplexität durch eindeutige Entscheidungswege.
Widerstände gegen Veränderung Neue Strukturen und Rollen können auf Skepsis stoßen. Transparente Kommunikation, die Einbindung der Betroffenen und eine klare Beteiligungsstruktur schaffen Akzeptanz und reduzieren Ängste.
Fachkräftemangel Know-how für die Twin Transformation ist am Markt knapp. Die Kombination aus internen Entwicklungsprogrammen und gezielter externer Rekrutierung schließt Kompetenzlücken strategisch.
Unterstützende Tools
Für den Schritt 3 der Organisatorische Grundlagen stehen im Werkzeugkasten drei zentrale Instrumente bereit:
Projektstrukturplan (PSP) Ermöglicht die detaillierte Planung und Steuerung von Transformationsprojekten mit optimaler Zuordnung von Aufgaben, Ressourcen und Zuständigkeiten.
Rollenprofile Definieren Aufgaben, Kompetenzen und Verantwortlichkeiten für neue und bestehende Rollen im Transformationskontext – insbesondere für ESG- und Digitalfunktionen.
Kompetenzmatrix Erfasst vorhandenes Know-how im Unternehmen, identifiziert Qualifikationslücken und dient als Grundlage für gezielte Weiterentwicklung.
Nächster Schritt
Mit dem Schritt Organisatorischen Grundlagen steht das strukturelle Fundament. Im nächsten Schritt wird die Daten- und Technologiebasis aufgebaut, die für eine erfolgreiche Umsetzung entscheidend ist.
Umsetzungsbegleitung
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